Zettelkataloge digitalisieren

Karteikarten scannen, per OCR und Katalogabgleich in strukturierte MARC-Daten überführen und als MARC-XML an das Bibliothekssystem übergeben.

Neue Konten werden per E-Mail bestätigt und von einer Administratorin oder einem Administrator freigeschaltet.

Die Anwendung wird gerade aktiv entwickelt: Funktionen und Daten können sich noch ändern. Rückmeldungen sind willkommen.

Karteikasten mit Karteikarten
Bild von Daniel Tibi auf Pixabay

So läuft es ab

In vier Schritten vom Karteikasten ins Bibliothekssystem.

1

Scannen

Den Netzwerk-Scanner direkt aus dem Browser auslösen — bis zu drei Karten auf einmal, die automatisch getrennt werden.

2

Erkennen

Die OCR liest die Karte und ordnet sie MARC-Feldern zu — Verfasser, Titel, Erscheinungsvermerk, Umfang, ISBN.

3

Prüfen

Gegen den Original-Scan und gegen K10plus oder die DNB abgleichen, korrigieren und freigeben.

4

Exportieren

Alle freigegebenen Einträge als MARC-XML-Datei an das Bibliothekssystem übergeben.

Was die Anwendung leistet

Netzwerk-Scanner ohne Portfreigabe

Ein kleiner Agent im Bibliotheksnetz steuert den Scanner per eSCL und baut die Verbindung zum Server selbst auf — der Scanner bleibt hinter der Firewall.

Zwei OCR-Engines im Vergleich

Jede Karte wird von zwei Engines gelesen. Wo sie sich unterscheiden, werden die betroffenen Felder markiert und die Alternative lässt sich mit einem Klick übernehmen.

Echte MARC-Felder statt Freitext

Die Daten stehen in den Feldern, die das Bibliothekssystem erwartet — 100, 245, 250, 264, 300, 020, 490 und weitere — statt in einer langen Notiz.

Abgleich mit K10plus & DNB

Die Karte per ISBN oder über Titel und Verfasser im Verbundkatalog nachschlagen und einzelne Felder übernehmen — bis hin zur Fremd-ID.

Vier-Augen-Workflow

Karten entstehen als Entwurf, werden korrekturgelesen und freigegeben und nach dem Export markiert — so exportiert niemand denselben Datensatz zweimal.

Mehrere Bibliotheken, sauber getrennt

Jede Bibliothek erhält eine eigene Katalogdatenbank und eigene Benutzer — mit Rollen, Zwei-Faktor-Authentisierung und deutscher oder englischer Oberfläche.

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