Zettelkataloge digitalisieren
Karteikarten scannen, per OCR und Katalogabgleich in strukturierte MARC-Daten überführen und als MARC-XML an das Bibliothekssystem übergeben.
Neue Konten werden per E-Mail bestätigt und von einer Administratorin oder einem Administrator freigeschaltet.
Die Anwendung wird gerade aktiv entwickelt: Funktionen und Daten können sich noch ändern. Rückmeldungen sind willkommen.
So läuft es ab
In vier Schritten vom Karteikasten ins Bibliothekssystem.
Scannen
Den Netzwerk-Scanner direkt aus dem Browser auslösen — bis zu drei Karten auf einmal, die automatisch getrennt werden.
Erkennen
Die OCR liest die Karte und ordnet sie MARC-Feldern zu — Verfasser, Titel, Erscheinungsvermerk, Umfang, ISBN.
Prüfen
Gegen den Original-Scan und gegen K10plus oder die DNB abgleichen, korrigieren und freigeben.
Exportieren
Alle freigegebenen Einträge als MARC-XML-Datei an das Bibliothekssystem übergeben.
Was die Anwendung leistet
Netzwerk-Scanner ohne Portfreigabe
Ein kleiner Agent im Bibliotheksnetz steuert den Scanner per eSCL und baut die Verbindung zum Server selbst auf — der Scanner bleibt hinter der Firewall.
Zwei OCR-Engines im Vergleich
Jede Karte wird von zwei Engines gelesen. Wo sie sich unterscheiden, werden die betroffenen Felder markiert und die Alternative lässt sich mit einem Klick übernehmen.
Echte MARC-Felder statt Freitext
Die Daten stehen in den Feldern, die das Bibliothekssystem erwartet — 100, 245, 250, 264, 300, 020, 490 und weitere — statt in einer langen Notiz.
Abgleich mit K10plus & DNB
Die Karte per ISBN oder über Titel und Verfasser im Verbundkatalog nachschlagen und einzelne Felder übernehmen — bis hin zur Fremd-ID.
Vier-Augen-Workflow
Karten entstehen als Entwurf, werden korrekturgelesen und freigegeben und nach dem Export markiert — so exportiert niemand denselben Datensatz zweimal.
Mehrere Bibliotheken, sauber getrennt
Jede Bibliothek erhält eine eigene Katalogdatenbank und eigene Benutzer — mit Rollen, Zwei-Faktor-Authentisierung und deutscher oder englischer Oberfläche.